Aktuelles

Freitag, 18.1.2018

Klimaschutz: Tausende Schüler demonstrieren

Nicht nur in Baden-Württemberg, auch im übrigen Bundesgebiet, in der Schweiz, in Österreich, im benachbarten Belgien demonstrieren zehntausende Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „FridaysForFuture“ für ein mehr Anstrengungen der Politik beim Klimaschutz. Vorbild der Aktion ist die schwedische Schülerin Greta Thunberg, (15). Sie hat im Dezember 2018 bei der Weltklimakonferenz in Kattowitz den anwesenden Politiker/innen die Leviten gelesen und erklärt, künftig statt des bisherigen totalen Schulstreiks für eine entschiedenere Klimapolitik jeden Freitag die Schule zu bestreiken.

Eine große Aktion mit 3500 Schüler/innen fand z.B. in Freiburg statt. Mit dem Ruf: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“ zogen die Schüler/innen durch die Freiburger Innenstadt. Die Organisatoren der Demo kritisierten, dass viele Freiburger Schulen den Teilnehmern am Streik mit Konsequenzen drohten.

Mittwoch, 16.1.2019

Kampagne Paritätsgesetz: Mehr Frauen in die Parlamente!

Mittwoch, 16.1.2019

Weltwirtschaftsforum Davos 2019: Weltrisikobericht fordert dringendes Gegensteuern beim Klimawandel

Knapp eine Woche vor Beginn seiner Jahrestagung in Davos veröffentlicht das Weltwirtschaftsforum (WEF) heute seinen Weltrisikobericht. Im vergangenen Jahr sei die Welt mit einer steigenden Zahl komplexer und miteinander verbundenen Herausforderungen konfrontiert gewesen. Die neue Studie zeige auf, in welchen Bereichen 2019 dringend gehandelt werden müsse, kündigte die Organisation an. Der Bericht werde deutlich zeigen, dass Umweltkrisen wie das Versagen beim Kampf gegen den Klimawandel zu den wahrscheinlichsten und durchschlagendsten Risiken des kommenden Jahrzehnts gehörten, schrieb WEF-Gründer Klaus Schwab vorab. Extremwetter habe 2018 zu Rekordkosten geführt.aufgeführt.

Vorab-Botschaft von WEF-Gründer Schwab

Spruch des Monats

Wir Kinder tun oft nicht das, was ihr uns sagt. Wir tun das, was ihr tut. Und weil ihr Erwachsenen auf meine Zukunft scheißt, tue ich das auch. Mein Name ist Greta, und ich bin in der neunten Klasse. Und ich bestreike die Schule für das Klima bis zum Tag der Wahl.“

Die Erwachsenen haben versagt„, sagt die junge Schwedin Greta Thunberg* im Gespräch mit dem Spiegel. „Sie sagen, der Klimawandel ist eine Bedrohung für uns alle, aber dann leben sie einfach so weiter wie bisher. Wir müssen selbst aktiv werden.“

Greta Thunberg, 15-jährige schwedische Schülerin* , die durch ihren Schulstreik gegen den Klimawandel bekannt wurde und auf dem Klimagipfel in Kattowitz den Delegierten und den Erwachsenen der Welt die Leviten las.