Amnesty International – Briefe schreiben gegen das Vergessen

Amnesty International

Briefe gegen das Vergessen – September 2026

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger in Kirchheim und Umgebung, 

täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet, weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren.

Gewaltlos politisch handelnde Menschen verschwinden oft für Jahre hinter Gittern – ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß.

Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!

Aus diesem Grund hat Amnesty International die Aktion „Briefe gegen das Vergessen“ gestartet. Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die „Briefe gegen das Vergessen“ wirken durch ihre enorme Anzahl.

Wir brauchen Ihre Unterstützung. Gegen das Vergessen. Beteiligen Sie sich an den Briefen gegen das Vergessen.

Dr. Roswitha Alpers, Hannelore Benz, Marianne Gmelin, Renate Hirsch, Dorothea Hohler, Birgit Höß, Sebastian Huber, Gerda Knorr, Barbara Nagel, Rosemarie Reichelt, Uschi Schenk, Beate Willi, Karin Zweibrücker

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Oberste Justizautorität
Gholamhossein Mohseni Ejei
c/o Embassy of Iran to the European Union
Avenue Franklin Roosevelt No. 15
1050 Bruxelles
BELGIEN 
                                                                                                     Im September 2026
Sehr geehrter Herr Gholamhossein Mohseni Ejei,

aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie.

In diesem Fall handelt es sich um Verisheh Moradi.

Sie ist inhaftiert und nach wie vor von der Hinrichtung bedroht. Sie gehört der kurdischen Minderheit im Iran an und wurde 2024 wegen „bewaffneter Rebellion gegen den Staat“ (baghi) zum Tode verurteilt. Zwar ordnete der Oberste Gerichtshof im Dezember 2025 eine Neuverhandlung an, doch ich befürchte, dass sie erneut zum Tode verurteilt werden könnte.

Verisheh Moradi fiel nach ihrer Festnahme fast vier Monate lang dem Verschwindenlassen zum Opfer. Sie wurde eigenen Angaben zufolge gefoltert und anderweitig misshandelt, in Einzelhaft gehalten, geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt und ohne Rechtsbeistand verhört. Ihr „Geständnis“, mit Waffengewalt für kurdische Gruppen gegen die Islamische Republik Iran gekämpft zu haben, legte sie unter Folter ab. Ihr Gerichtsverfahren war grob unfair und sie muss im Neuverfahren freigesprochen werden.

Ich bitte Sie daher dringend, dafür zu sorgen, dass Verisheh Moradi ein faires Neuverfahren erhält und freigesprochen wird. Sie muss umgehend aus der Haft entlassen werden und bis zu ihrer Freilassung Zugang zu angemesser medizinischer Versorgung, ihrer Familie und ihrem Rechtsbeistand haben. Bitte stellen Sie sicher, dass sie vor weiterer Folter und Misshandlung geschützt wird und ihre Foltervorwürfe unabhängig und unparteiisch untersucht werden. Verhängen Sie zudem ein offizielles Hinrichtungsmoratorium.

Mit freundlichen Grüßen

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Premierminister
Aziz Akhannouch
Palais Royal Touarga
Rabat 10070
MAROKKO
Im September 2026

Sehr geehrter Herr Premierminister,

aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie.

AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden.

In diesem Fall handelt es sich um Ibtissame „Betty“ Lachgar.

Sie ist zu Unrecht inhaftiert und angeklagt worden. Weil sie ein Foto von sich in den Sozialen Medien veröffentlicht hatte, auf dem sie ein T-Shirt mit der Aufschrift „Allah ist lesbisch“ trägt, wurde sie im August 2025 inhaftiert und wenig später wegen „Beleidigung des Islams“ zu zweieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt.

Der Inhalt ihres Social-Media-Posts fällt unter das Recht auf freie Meinungsäußerung und ist daher gemäß internationaler Menschenrechtsnormen geschützt. Die Einschränkung dieses Rechts ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Im Fall von Betty Lachgar verstoßen Strafverfolgung und Verurteilung gegen die menschenrechtlichen Verpflichtungen Marokkos. Die Aktivistin muss dringend operiert werden – ihr Gesundheitszustand ist schlecht und sie befindet sich in Einzelhaft. Dennoch wurden ihre Anträge auf vorläufige Freilassung bisher abgelehnt.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ibtissame „Betty“ Lachgar sofort freigelassen und ihre Verurteilung aufgehoben wird, da sie lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen hat. Zudem muss sie bis zu ihrer Freilassung angemessen medizinisch versorgt werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

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 Minister of Justice
Dr. Walid bin Muhammad Al Sama’ani
Riyadh
Postal Code 11472, P.O. Box 7775
SAUDI-ARABIEN
X: @ MojKsa
E-Mail: 1950@moj.gov.sa oder minister-office@moj.gov.sa
Im September 2026

Sehr geehrter Herr Minister,

aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie.

AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden.

In diesem Fall handelt es sich um Abdulrahman al-Sadhan.

Der Mitarbeiter des Roten Halbmonds wurde im März 2018 festgenommen und fiel dann fast zwei Jahre lang dem Verschwindenlassen zum Opfer. Er befindet sich immer noch zu Unrecht in Haft.

Am 5. April 2021 wurde Abdulrahman al-Sadhan in einem unfairen Prozess zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, gefolgt von einem 20-jährigen Reiseverbot. Grundlage für die Verurteilung waren humoristische Tweets, die von einem Twitter-Account versendet wurden, den er betrieben haben soll. Neben den ihm zur Last gelegten Tweets wurde auch ein zweiseitiges „Geständnis“ als Beweis herangezogen, welches unter Folter erzwungen worden sein soll. Im Jahr 2022 erklärte die UN-Arbeitsgruppe gegen willkürliche Inhaftierungen seine Haft für willkürlich. Abdulrahman al-Sadhan ist offenbar im Al-Ha’ir-Gefängnis in Riad inhaftiert und hat keinen Kontakt zu seiner Familie.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Abdulrahman al-Sadhan umgehend und bedingungslos freigelassen wird.

Stellen Sie zudem sicher, dass er bis zu seiner Freilassung regelmäßigen Kontakt zu seiner Familie und seinem Anwalt haben kann und dass er weder gefoltert noch anderweitig misshandelt wird.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Save Social: Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten

Save Social: Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten

Auf der Website von Save Social findet man neben Informationen Save Social Worum es geht  Was wir vorschlagen Wer den Aufruf unterstützt

auch den Aufruf: Das Internet zurückerobern, Alternativen stärken!

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Grundgesetz, Artikel 5 Abs. 1 S. 1 u. 2

Das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit,
Presse- und Rundfunkfreiheit ist in Gefahr – und damit unsere Demokratie.

Im digitalen Raum lenken wenige vorwiegend US-amerikanische und chinesische Tech-Konzerne1 Information und öffentliche Debatte. Deren Plattformen erlauben keinen ungehinderten Zugang: Denn Nutzende müssen für diesen Zugang persönlichste Daten preisgeben. Gleichzeitig filtern Algorithmen intransparent, was Nutzende zu sehen bekommen und was nicht – Algorithmen, die einzig den Gesetzen der Aufmerksamkeitsökonomie folgen, befreit von Gemeinwohlorientierung und journalistischen Qualitätsansprüchen. Mit einer Flut von Hass, Häme, Hetze und Desinformation zersetzen wenige Monopolplattformen unsere Demokratien und gefährden jeden Menschen2.

Unabhängige Angebote verlieren derweil auf eigenen Verbreitungswegen zunehmend ihr Publikum und ihre Finanzierungsgrundlage: Journalismus wird zum Verlustgeschäft, weil Big-Tech-Konzerne den Großteil der Werbeeinnahmen vereinnahmen. Journalist*innen und Medienunternehmen müssen sich und ihre Inhalte den Plattformen und deren Algorithmen unterordnen. Auch einzelne Kreative und weitere Akteur*innen geraten in wachsende Abhängigkeit.

Die rasante Einführung von generativer KI3 beschleunigt diesen Prozess: Nutzende haben kaum
noch Anlass, Webseiten einer Originalquelle zu besuchen, weil KI-gestützte Suchmaschinen die Inhalte zusammenfassen – auf Basis intransparenter technischer Prozesse, die den Tenor oder Aussagen verändern, oft unter vielfachem Urheberrechtsbruch. Diese KI-Dienste sind dazu angetan, die Vormachtstellung der Plattformkonzerne zu zementieren und journalistische Medien weiter zu marginalisieren, bevor sie aussterben.

Das freie Internet wird abgeschafft – es wurde von den Big-Tech-Monopolen übernommen. Die wachsende Dominanz der Plattformkonzerne für Information und Austausch führt zu einer Konzentration von Meinungsmacht, die unsere Demokratie gefährdet.

Doch das Internet gehört uns allen, wir müssen es von der Dominanz der Monopolkonzerne befreien: Die Unterzeichnenden sehen dringenden Handlungsbedarf für alle, für Unternehmen, Verbände, gesellschaftliche Institutionen und die Politik auf nationaler und europäischer Ebene. Demokratiestärkende Angebote müssen ausgebaut, demokratieschädliche Plattformmonopole sollten ihre massiven Privilegien umgehend verlieren.

Was wir vorschlagen

Unsere Gesellschaft braucht andere Plattformen für soziale Vernetzung, Austausch und Debatte als die chinesischer und US-amerikanischer Monopolkonzerne.

In den vergangenen 15 Jahren sind solche alternativen Netzwerke und Angebote entstanden (zum Beispiel Mastodon oder Friendica im Fediverse4). Sie können unsere Demokratie stärken, weil sie auf Basis offener und anerkannter Standards5 in dezentralen Strukturen gesellschaftlichen Austausch und Debatte fördern. Politik und Gesellschaft müssen diese Angebote stärken und ausbauen:

Wir stärken Alternativen mit guten Inhalten.

Mit öffentlichen Mitteln finanzierte Inhalte müssen vollständig zumindest auch auf diesen Plattformen verfügbar sein, denen offene und anerkannte Standards und Protokolle zu Grunde liegen. Politik, Behörden, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, aber auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk werden verpflichtet, alle Inhalte ausnahmslos zumindest auch auf diesen Plattformen zur Verfügung zu stellen. Sie müssen eigene Angebote wie Mediatheken über Protokolle für diese Plattformen öffnen.

Wir stärken Alternativen strukturell

Öffentliche Institutionen (Politik, Behörden, Universitäten, Bibliotheken, öffentlich-rechtlicher Rundfunk und weitere) produzieren heute mit hohem Aufwand exklusive Inhalte für Instagram, TikTok und weitere Monopolplattformen. Sie werden künftig verpflichtet, mindestens mit demselben finanziellen und strukturellen Aufwand in die Herstellung von Inhalten und deren Distribution für diese offenen Digitalplattformen zu investieren. In regelmäßigen Abständen prüfen Aufsichtsgremien, ob der Anteil des Aufwands für offenen Plattformen vergrößert werden kann, ohne die erforderliche Reichweite der Angebote zu gefährden.

Wir investieren in die Entwicklung und Nutzbarkeit von Alternativen

Bund und Länder werden verpflichtet, ihre Investitionen in die Entwicklung und Stärkung dieser offenen Plattformen und Protokolle sowie Angebote auf Basis dieser massiv auszuweiten. Ziel ist dabei insbesondere, deren Bedienbarkeit zu verbessern, Wachstum durch ausreichende technische Infrastruktur zu erlauben und die Marktdurchdringung durch Marketing zu erhöhen. Zudem schaffen Bund und Länder Bürger*innengremien, die die Anforderungen an solche demokratiestärkenden Angebote festlegen und überwachen.

Wir ermöglichen gemeinwohlorientierte Angebote

Für Betreiber demokratiestärkender Plattformen und Angebote wird ein Rechtsrahmen geschaffen, in dem diese gemeinnützig operieren können6.

Wir verbessern die Medienbildung

Bildungseinrichtungen, insbesondere Schulen und Träger von Medienkompetenz-Angeboten, werden verpflichtet, in erster Linie die Nutzung offener und demokratiestärkender Plattformen und Netzwerke zu vermitteln. Gleichzeitig wird die Nutzung von Hardware und Angeboten der Monopolplattformen in Bildungseinrichtungen eingeschränkt mit dem Ziel, diese möglichst ganz zu vermeiden. Zudem sollen Lehr- und Lerninhalte des staatlichen Bildungssystems auf offenen Plattformen zur Verfügung gestellt werden, sofern die Urheber*innen die nötigen Rechte eingeräumt haben.

Offenen Austausch ermöglichen, Meinungsfreiheit sichern!

Um unsere Demokratie zu stärken, sollten auch die Monopolplattformen fairen, diskriminierungsfreien Austausch für alle ermöglichen. Eine große Bandbreite von Instrumenten des Wettbewerbs-, Steuer- und Urheberrechts kann dabei helfen:

Wir schaffen Vielfalt und Transparenz

Für große Plattformen werden Marktanteilsobergrenzen eingeführt, bei deren Überschreitung Unternehmensteile veräußert oder Inhalt und Verbreitungsweg getrennt werden müssen. Eine Digitalsteuer für Tech-Giganten7 wird erhoben, um eine demokratiestärkende Informations- und Diskussionsinfrastruktur sowie Qualitätsjournalismus zu finanzieren.

Wir öffnen Plattformen

Große Plattformen müssen offene Standards und Interoperabilität zwischen Angeboten8 einführen, damit Nutzende Inhalte herstellerunabhängig nutzen können und bei einem Angebotswechsel eigene Inhalte nicht verlieren. Ein solcher Angebotswechsel muss auch durch vollständige Download-Möglichkeiten eigener Inhalte erleichtert werden.

Wir ermöglichen Sichtbarkeit

Monopolplattformen bestrafen heute Links, die auf Angebote außerhalb dieser Plattformen wie eigene Webseiten verweisen, beispielsweise durch geringere Reichweite oder weniger Sichtbarkeit. Solche Outlinks dürfen künftig in der Verbreitung von Inhalten nicht mehr zu einer Benachteiligung führen, damit Nutzende ohne Nachteile auf Angebote außerhalb der Plattformen verweisen können. Zur Überprüfung müssen große Plattformen ihre Algorithmen transparent offenlegen.

Wir geben Communities echten Sinn

Unabhängige Aufsichtsgremien müssen die Einhaltung der oben genannten Maßnahmen überwachen mit dem Ziel, Monopolstellungen, strafbare Äußerungen und gezielte Desinformation und Wahlmanipulation einzudämmen. Die Plattformen müssen über mehrere Wege einfach erreichbare Ansprechpersonen beschäftigen, die bei Account-Sperrung, Hass oder Verleumdung schnell agieren.

Wer Geld mit Inhalten verdient, muss Verantwortung übernehmen

Bis heute dürfen Plattformen sogar strafbare Inhalte (Rassismus, Diskriminierung, Holocaustleugnung etc.) zu Geld machen. Das Haftungsprivileg für besonders große Plattformen9 kommt auf den Prüfstand. So, wie Medienkonzerne Inhalte presserechtlich verantworten, müssen Plattformen für ihre Inhalte Verantwortung übernehmen und haften.

Zur Erläuterung:10
Das Privileg, für Inhalte anderer nicht zu haften, ist die Grundlage der Arbeit vieler im Internet, insbesondere für die Betreiber dezentraler Netzwerke. Save Social will daran nichts ändern! Die Big-Tech-Monopole missbrauchen dieses Privileg jedoch, indem sie bestimmten, auch strafbaren, Inhalten über intransparente Algorithmen massive Reichweite verschaffen – und selbst mit strafbaren Inhalten legal Geld verdienen dürfen. Daher fordert Save Social eine Prüfung des Nichthaftungsprivilegs nur für „besonders große Plattformen“ (sogenannte VLOPs in der europäischen Richtlinie DSA: konstruktive Vorschläge für eine balancierte Umsetzung gibt es unter anderem von Prof. Dr. Martin Andree; bei Umsetzung dieser Vorschläge wäre aufgrund der Schwellenregelung z. B. das Fediverse nicht betroffen).“ 

 

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