Bildung für nachhaltige Entwicklung – Unterrichtsprojekte

Unterrichtsprojekte – Unterrichtsthemen

Smartphone – Handy

Wie fair ist dein Handy?

Die Schüler/-innen untersuchen: inwiefern hängt die Nutzung von IT-Produkten wie Handys beziehungsweise Smartphones mit Umweltproblemen und sozialen Missständen zusammen. Anhand einer Infografik oder eines alten Geräts und mithilfe von vorbereiteten Materialien recherchieren sie, was in einem Handy steckt. Sie erarbeiten Vorschläge für „faire“ Produkte.

06.03.2014 | Wirtschaft und Arbeitswelt | Ressourcen | Konsum


Wertvolle Hinweise

Eine wahre Fundgrube: „Umwelt im Unterricht“ – Website des Bundesumweltministeriums

Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschulen

Das Programm „Umweltschule“ wurde im Jahre 1994 in Hamburg gestartet. Was im ersten Jahr noch zaghaft mit 8 beteiligten Schulen begann, hat sich bis zum Jahre 2004 zum größten Umweltprogramm an deutschen Schulen entwickelt. Von den über 900 Schulen, die sich um den Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ beworben haben, konnten mehr als 800 ausgezeichnet werden. Mit dem Schuljahr 2018/2019 wird die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) den Titel „Internationale Nachhaltigkeitsschule“ für besondere Leistungen von Schulen bei der Erarbeitung von Nachhaltigkeitsprozessen in und außerhalb des Schulgeländes verleihen.
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„Bildung für nachhaltige Entwicklung befähigt Lernende, informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine funktionierende Wirtschaft und eine gerechte Weltgesellschaft für aktuelle und zukünftige Generationen zu handeln.

Dies betrifft vor allem die Beachtung der natürlichen Grenzen der Belastbarkeit des Erdsystems sowie den Umgang mit wachsenden sozialen und globalen Ungerechtigkeiten.

Dies erfordert verantwortungsvoll eingesetzte Kreativität, intelligente Lösungen und Weitsicht. Nachhaltige Entwicklung setzt Lernprozesse voraus, die den erforderlichen mentalen und kulturellen Wandel befördern. Neben dem Erwerb von Wissen über (nicht‑) nachhaltige Entwicklungen geht es insbesondere um folgende Kernanliegen: Bereitschaft zum Engagement und zur Verantwortungsübernahme, Umgang mit Risiken und Unsicherheit, Einfühlungsvermögen in Lebenslagen anderer Menschen und solide Urteilsbildung in Zukunftsfragen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung befähigt Schülerinnen und Schüler, als Konsumenten, im Beruf, durch zivilgesellschaftliches Engagement und politisches Handeln einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten zu können.

Es geht daher nicht allein darum, auf die existenten Problemlagen reagieren zu können, sondern vor allem darum, vorausschauend mit Zukunft umzugehen sowie an innovativen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen mitzuwirken, die einen zukunftsweisenden und verantwortlichen Übergang in eine nachhaltige Welt möglich machen.

Die Verankerung der Leitperspektive im Bildungsplan wird durch folgende Begriffe konkretisiert:

  •  Bedeutung und Gefährdungen einer nachhaltigen Entwicklung
  •  Komplexität und Dynamik nachhaltiger Entwicklung
  •  Werte und Normen in Entscheidungssituationen
  •  Kriterien für nachhaltigkeitsfördernde und -hemmende Handlungen
  •  Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung
  •  Demokratiefähigkeit
  •  Friedensstrategien“

Kooperationspartner im Bereich BNE

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) befasst sich auf allen Ebenen (Bund, Land, Kreis, Ortsverband Kirchheim) mit dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“