Datum/Zeit
Date(s) - 04/04/2026
10:40 - 17:00
Veranstaltungsort
Schlossplatz Stuttgart
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DGB-Ostermarschaufruf: Weitere Eskalation des Rüstungswahnsinns verhindern!
Vor dem Hintergrund des fortdauernden Ukrainekrieges, des Krieges im Iran und weiterer kriegerischer Auseinandersetzungen weltweit rufen der DGB und seine Mitgliedgewerkschaften zur Beteiligung an den Ostermärschen 2026 auf. (s. Text DGB Aufruf Ostermärsche 2026)
Der DGB-Kreis Esslingen-Göppingen lädt zur gemeinsamen S-Bahn-Fahrt zum Stuttgarter Ostermarsch ein. Interessierte treffen sich am Samtag, 4. April um 10.40 Uhr am Kirchheimer Bahnhof. Der Kundgebung beginnt um 12.00 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz.
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern die Bundesregierung auf, sich auf europäischer wie auf globaler Ebene für die uneingeschränkte Einhaltung des völkerrechtlichen Gewaltverbots einzusetzen. Das Gewaltverbot der UN-Charta. ist Voraussetzung und oberstes Gebot für die Suche nach friedlichen, diplomatischen Konfliktlösungen!
Die Sprecher des DGB in Kirchheim – Heinrich Brinker und Hans Dörr – sind in großer Sorge: „Seit dem Auslaufen des New-Start-Vertrags existieren keine Schranken mehr für den Wettlauf um die Modernisierung und den Ausbau der Arsenale der AAtomwaffenbesitzer. Neben den neun Atommächten planen immer mehr Staaten den Aufbau eigener Nuklearkapazitäten. Erwogen wird diese Option inzwischen auch für Deutschland, Europa, Japan, Südkorea und Saudi-Arabien. Je mehr Atommächte es gibt, desto größer wird das Risiko, dass irrationales Verhalten, Fehleinschätzungen, Missverständnisse, technische Unfälle und Eskalationsdynamiken zu einem Nuklearkrieg führen. Wir müssen verhindern, dass der Rüstungswahnsinn weiter eskaliert!“
Der DGB fordert die Bundesregierung auf, aktiv und konsequent auf diplomatische Konfliktlösungen hinzuwirken und verstärkt Anstrengungen zu unternehmen, um neue Abrüstungs-, Rüstungskontroll- und Rüstungsexportkontrollinitiativen auf den Weg zu bringen.
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