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Soziologischer Aschermittwoch 2026 UniversitaetzuKoeln 301 Aufrufe
Am 18. Februar 2026 fand an der Universität zu Köln zum zweiten Mal ein Soziologischer Aschermittwoch statt. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr die Frage nach dem angemessenen Umgang mit akademischer Freiheit und Standpunktvielfalt an Hochschulen und in der Wissenschaft.
Diskutiert wurde, wie Hochschulen als inklusive Räume gestaltet werden können, welche Mindestanforderungen für die Teilhabe am wissenschaftlichen Diskurs und für den Ausdruck von Dissens gelten sollten, wie sich der Eindruck einer ideologischen Schlagseite einzelner (Teil-)Disziplinen vermeiden oder entkräften lässt und welche gesellschaftlichen, rechtlichen und wissenschaftlichen Güter dabei auf dem Spiel stehen.
Zu diesem Themenkomplex diskutierten in Köln:
- Claudia Diehl, Professorin für Soziologie und Ko-Sprecherin des Exzellenzclusters “The Politics of Inequality”, Universität Konstanz
- Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin und Gründungsvorstand des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V.
- Markus Ogorek, Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre, Stv. Direkter der Adenauer School of Government, Universität zu Köln
- Uwe Schimank , em. Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziologische Theorie an der Universität Bremen
- Richard Traunmüller, Professor für Empirische Demokratieforschung an der Universität Mannheim
Es moderiert Jan-Martin Wiarda, Autor, Journalist und Moderator zu den Schwerpunkten Bildung, Wissenschaft und Forschung.
Die von der Adenauer School of Government unterstützte Veranstaltung fand im Rahmen des 125-jährigen Bestehens der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät statt. Der Soziologische Aschermittwoch versteht sich als Forum für einen offenen und kontroversen Austausch. Er soll gleichermaßen erkenntnisreich, anregend und kurzweilig sein und richtet sich insbesondere auch an Studierende sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

